Gruppen-Coaching für Selbstständige mit offenen ZahlenUSA

AboKapital: MinimalB2BUnreguliert

Steckbrief

Jenni Gritters betreibt einen Newsletter für Selbstständige und verkauft darüber Einzel- und Gruppen-Coaching. In ihrem Jahresrückblick nannte sie rund 150.000 USD Umsatz aus Coaching für 2024, davon knapp 70.000 USD aus dem Gruppenprogramm. Der Aufbau erfolgte ohne Fremdkapital.

Geschätzter Umsatz: ca. 150.000 USD im Jahr 2024 aus Coaching (Angabe der Betreiberin, davon rund 70.000 USD aus dem Gruppenprogramm)

Konzept & Problem

Der Newsletter ist nicht das Produkt, sondern der Zugang: Er baut Vertrauen auf, das Geld verdient das Coaching dahinter. Das Gruppenformat löst zugleich das Zeitproblem von Einzelberatung, weil mehrere Personen dieselbe Betreuung erhalten. Damit skaliert Beratung ohne Personalaufbau.

Umsatz-Modell

Kostenloser Newsletter als Reichweite, darüber verkaufte Gruppenprogramme mit festen Kohorten und begrenzter Teilnehmerzahl, ergänzt um Einzelbetreuung zu höheren Sätzen. Einnahmen kommen in Wellen, jeweils zum Start einer Kohorte.

Gibt's das schon in Deutschland?

Coaching-Angebote für Selbstständige gibt es im deutschsprachigen Raum reichlich, allerdings selten mit offengelegten Zahlen und klar begrenzten Kohorten statt Dauerbetreuung. Die Verbindung aus Transparenz und festem Gruppenformat ist die eigentliche Besonderheit. Konkrete deutsche Anbieter werden hier nicht benannt, da keine belegte Erhebung vorliegt.

Was man beachten muss

Coaching ist als solches nicht erlaubnispflichtig, die Abgrenzung zu Heilkunde, Rechts- und Steuerberatung ist es dagegen sehr wohl. Zu regeln sind klare Leistungsbeschreibungen, Widerrufsrecht bei Verbraucherverträgen, Umgang mit Teilnehmerdaten und die steuerliche Einordnung der Tätigkeit.

Allgemeine Einordnung, keine Rechtsberatung. Stand: 12.09.2026.